Wie hoch ist die Leistungsaufnahme eines elektronischen Durchlauferhitzers?

Von Jan am 26/01/2020 in Technik

Unter Leistungsaufnahme versteht man die Menge an elektrischer Energie, die von einem Gerät innerhalb eines Zeitraumes verwendet wird. In dem Falle eines Durchlauferhitzers handelt es sich also um Strom.

Elektrische Durchlauferhitzer gibt es mit unterschiedlichen Leistungen. Diese liegt bei den Geräten zwischen 3,5 und 33 Kilowattstunde. Konkret heißt das, dass ein Gerät mit einer Leistung von 18kW in einer Stunde 18 Kilowattstunden Strom benötigt. Ein Gerät mit einer Leistung von 24kW benötigt in einer Zeitstunde 24kW.

Dabei kann man pauschal sagen, dass ein Gerät weniger Wasser erhitzen kann, wenn seine Leistung niedriger ist. Dagegen kann ein elektronischer Durchlauferhitzer mehr Wasser schneller erhitzen, wenn ihm genügend Energie also Leistung zur Verfügung steht.

Für welche Leistungsaufnahme man sich entscheidet, ist abhängig davon, was das Gerät leisten soll. Dabei schaut man zuerst darauf, wie viele Zapfhähne mit Warmwasser versorgt werden müssen. Des Weiteren ist es auch wichtig zu ermitteln, ob man an den Zapfhähnen viel heißes Wasser zapft oder es eher punktuell dazu kommt, dass warmes Wasser benötigt wird. Des Weiteren analysiert man, wie weit die unterschiedlichen Zapfhähne voneinander entfernt liegen. Wenn das Wasser durch Leitungen zur Zapfstelle geführt werden muss, ist ein Gerät mit höhere Leistung notwendig.

Leistung in Energie Verbrauch umrechnen

Anhand der konkreten Leistungen beim elektrischen Durchlauferhitzer ist eine relativ konkrete Berechnung der Stromkosten für den Verbrauch von warmen Wasser möglich. Dabei geht man davon aus, dass das Wasser mit einer Ausgangstemperatur von 11 Grad auf 60 Grad erhitzt werden muss.
Nimmt man einen elektronischen Durchlauferhitzer mit einer Leitungsaufnahme von 24kW sieht die Berechnung wie folgt aus:

24kw durch 60 Minuten mal Strompreis pro Kilowattstunde

Bei einem Strompreis von 0,25 Euro würde man pro Minute heißem Wasser am Zapfhahn 0,10 Euro bezahlen. Wenn man dann noch die Durchschnittstemperatur der Erhitzung niedriger stellt, fallen die Kosten auch niedriger aus.

Fazit

Nachdem man eine Bedarfsanalyse gemacht hat, sucht man sich das entsprechende Gerät mit der nötigen Leistungsaufnahme aus. Der Vorteil bei einer Warmwasseraufbereitung mit einem elektronischen Durchlauferhitzer ist, dass es unterschiedliche Leitungstypen gibt. So bekommt man sehr einfach das nötige Modell.

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